Unser Schwerpunkt:

 

So arbeiten wir:

In unserer Einrichtung wird nach dem sogenannten „situativen, kompetenzorientierten Ansatz“ gearbeitet. Dabei ist es uns möglich, auf das Kind mit seinen speziellen Wünschen und Bedürfnissen situationsgerecht und interessenorientiert eingehen zu können. Dem Kind wird in seiner Entwicklung die Zeit gegeben die es benötigt, um stressfrei aufzuwachsen, seine Umwelt mit allen Sinnen zu erforschen, spielerisch die Welt entdecken und begreifen zu können. Um die Interessen und Wünsche der Kinder zu kennen, werden diese gezielt beobachtet. Daraus werden Themen erkannt und Angebote durchgeführt, die den Wissendurst der Kinder stillen und zu neuen Entdeckungen anregen. Diese Angebote sind auf den Entwicklungsstand der Kinder abgestimmt und unterstützen ein ganzheitliches Lernen.

 

Im Schneggahaisle legen wir größten Wert auf das freie Spiel:

  • Das Spiel ist die wichtigste und bedeutendste Lernform für Kinder, denn alles was Kinder lernen, lernen sie beim Spielen.
  • Kleinkinder lernen aus eigenem Antrieb den ganzen Tag, und deswegen brauchen sie es kaum, dass ihnen jemand etwas bewusst beibringt. Denn Kinder spielen, um damit die Welt um sich herum zu erkennen. Sie versuchen mit der Welt in Beziehung zu treten und beim Nachmachen und Austesten zu erfahren, wie sie funktioniert.
  • Alle Momente, in denen die Kinder Dinge alleine erledigen dürfen, sind wichtige Lernsituationen. Durch das Selbermachen sind die Kinder sehr motiviert unter Beweis zu stellen, wie gut sie schon für sich selbst sorgen können. Deswegen geben wir den Kindern viel Zeit und schaffen Situationen zum Selbermachen.
  • Aus diesen Erkenntnissen haben wir unseren Leitspruch für das Schneggahaisle abgeleitet, der uns durch unsere pädagogische Arbeit trägt und ein roter Faden in unserer pädagogischen Arbeit sein soll:

 

„Die Quelle alles Guten liegt im Spiel, denn:
Sage es mir, und ich vergesse es;
Zeige es mir, und ich erinnere mich:
Lass es mich tun, und ich verstehe es!"

 

Nach Friedrich Fröbel und Konfuzius

 

 

Schwerpunkt Portfolioarbeit

  • Ziel der Portfoliomethode ist es, die Geschichte des Lernens eines Kindes festzuhalten. Sie soll diese Entwicklungsgeschichte in einer positiven Form erzählen.
  • Diese Geschichten tragen zum Selbstbild eines Kindes bei. Für das gesamte Leben ist es wichtig, ein positives, optimistisches Bild von sich zu haben. Ein positives Bild von seinen Fähigkeiten erhält man durch viel Lob. Je jünger ein Kind ist, desto mehr braucht es Lob für große und kleine Lernerfolge. Kleinkinder haben eine so starke Eigenmotivation zum Lernen, dass diese durch Loben nicht abgeschwächt werden kann.
  • In der Portfoliomappe geht es um ganz alltägliche Lernschritte: diese sind für das Kind und für die Menschen in seiner Umgebung ein kleines Wunder. Anhand von Fotos und Bildern werden die neu erworbenen Fähigkeiten der Kinder dokumentiert.
  • Das Kind wird mit seinen Leistungen wertgeschätzt, ohne dabei zu vergleichen, was die anderen können.
  • Eltern profitieren vom Portfolio in der Hinsicht, dass sie einen individuelleren Einblick in das Erlebte ihres Kindes erhalten. Über einen längeren Zeitraum entsteht ein Album mit Erinnerungen an die Krippenzeit und die frühe Entwicklung des Kindes.